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Georg Eumann †

Am 1. November verstarb unser langjähriger Alstadener Presbyter Georg Eumann.

Wer nur den lieben Gott lässt walten
und hoffet auf ihn allezeit,
den wird er wunderbar erhalten
in aller Not und Traurigkeit.
Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut,
der hat auf keinen Sand gebaut.
Georg Neumark (1641) 1657

Dieser Choral – am liebsten in der Bearbeitung von J.S. Bach – hat Georg Eumann bis zuletzt begleitet. Sein Glaube war getragen von dem tiefen Vertrauen, dass Gott in dem Guten und dem Schweren, das uns im Leben widerfährt, entgegenkommt und begleitet.

Fest verwurzelt im Glauben, hat er sich von Jugend an im CVJM und in der Gemeinde engagiert.

Von 1972-2004 war er Mitglied des Presbyteriums und verschiedener Ausschüsse der Gemeinde Alstaden und bekleidete über viele Jahre das Amt des Baukirchmeisters. Mit großer Sachkompetenz, Verbindlichkeit und viel Engagement füllte er das Amt aus, betreute vorausschauend die Gebäude in Alstaden und begleitete die verschiedenen Baumaßnahmen - zuletzt die Renovierung des Pfarrhauses Rehmer 15.

Der Gottesdienst und die Musik lagen ihm besonders am Herzen, und so übernahm er nach seinem Ausscheiden aus dem Presbyterium mit viel Liebe und Freude Orgelvertretungen – auch in den Gemeindebereichen Lirich und Buschhausen.

Obwohl ihn der Krebs in den letzten Jahren immer mehr einschränkte, verlor er nie das Interesse an „seiner“ Gemeinde, interessierte er sich für die Menschen und die Neuerungen. Georg Eumann starb in der Nacht zum 1. November 2012. Er war getragen von dem Glauben an Gott, der ihn Zeit seines Lebens bei seinem Namen gerufen hat, der ihn kennt und liebt, und der ihn schließlich aus seinem Leid erlösen und im Tod entgegenkommen wird – wie es in seinem Konfirmationsspruch Jesaja 43,1 heißt.

Wir sind dankbar für die Zeit, die Gespräche, das Engagement, für alles, was er in das Leben der Gemeinde eingebracht hat. Wir wünschen seiner Familie, seinen Freunden und allen, die mit uns um ihn trauern, dass sie aus den Worten Jesajas Trost schöpfen können und aus den Worten des Chorals:

Wer Gott, dem Allerhöchsten traut, der hat auf keinen Sand gebaut!