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03.10.21 09:09
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Neuigkeiten aus der Diakonie

Die Arbeit des Diakoniebüros wird auf die ganze Gemeinde ausgeweitet

Diakonie ist der soziale Dienst der evangelischen Kirchen. Das Wort „Diakonie“ kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet: Dienst für hilfebedürftige Menschen. Das Wort bedeutet auch: Nächsten-liebe: Im Vertrauen auf Gottes Liebe zu seiner Schöpfung fühlen sich Christinnen und Christen seit 2.000 Jahren zur Nächstenliebe, zur Hilfe am Nächsten, motiviert. Jesus Christus selbst hat in seiner Zuwendung zu den Benachteiligten das Beispiel gegeben. Diakonie ist „Gottesdienst mit den Händen“ und Teil des evangelischen Glaubens. (aus diakonie.de)

Diakonie ist also ein zentrales Merkmal kirchlicher Arbeit; außer in den Diakonischen Werken geschieht sie auch in jeder Gemeinde. An der Pauluskirche gibt es dazu ein eigenes Diakoniebüro; es besteht in der jetzigen Form seit Ende der 80er Jahre. Im Zuge der Einführung der Pflegeversicherung endete seinerzeit vielerorts der Dienst der klassischen Gemeindeschwestern; die Alten- und Krankenpflege wurde von Mitarbeiter*innen der Diakonie-Soziastation oder anderen Pflegediensten übernommen.

Schwerpunkt ist seitdem die Begleitung unserer Seniorinnen und Senioren, die Unterstützung armer und bedürftiger Gemeindeglieder und die Beratung in sozialen Fragen, außerdem die Organisation des Einkaufsdienstes und der Kleiderkammer. Auch der Kontakt zu den Bezirksfrauen und die Begleitung des ehrenamtlichen Besuchsdienst im Krankenhaus gehört zu den Aufgaben.

Ältere Gemeindeglieder (ab 75 Jahre) werden nach Möglichkeit mindestens einmal im Jahr besucht. Bei dieser Gelegenheit kann besprochen werden, ob Hilfe bei der Bewältigung des Alltags gebraucht wird, und wie diese aussehen könnte. Wenn nötig weisen die Mitarbeiterinnen auf entsprechende Angebote hin und stellen Kon-takte zu anderen kirchlichen oder zu kommunalen Einrichtungen her, z. B. zu unserer Diakonie-Sozialstation.

Auf diese Weise unterstützt die Gemeinde die Bestrebungen, die es Seniorinnen und Senioren erlauben, so lange wie möglich in der eigenen Wohnung zu bleiben.

Zu Ostern und zu Weihnachten besuchen die Mitarbeiterinnen die Bewohnerinnen und Bewohner im Martha-Grillo-Senioren-zentrum und in Zukunft auch im Pflegebereich der neu gebauten DRK-Seniorenresidenz an der Wernerstraße.

Auf Einladung nehmen sie an Treffen der Gemeindegruppen teil, um Informationen und Hilfsangebote weiterzugeben.

Schon öfter haben wir im Diakonieausschuss und im Presbyterium darüber beraten, diese Arbeit auf die gesamte Emmaus-Kirchengemeinde auszuweiten, zumal es immer wieder Anfragen von Gemeindegliedern aus den anderen Bereichen gab und ein Bedarf unübersehbar ist.

Auf Vorschlag des Diakonieausschusses hat das Presbyterium darum beschlossen, zwei weitere Mitarbeiterinnen im Diakoniebüro einzustellen: Jennifer Walz für den Bereich Alstaden und Astrid Danzig für den Bereich Buschhausen (s. Seite 8 und 9). So wird künftig in jedem Seelsorgebezirk eine Mitarbeiterin den Dienst der Pfarrerin und der Pfarrer unterstützen und begleiten; ihre Arbeitszeit beträgt etwa acht Stunden in der Woche.

Die beiden neuen Mitarbeiterinnen werden sich in den nächsten Wochen auch in den verschiedenen Gruppen und Kreisen unserer Gemeinde vorstellen.

Wir heißen sie im Kreis unserer Mitarbeitenden herzlich willkommen und wünschen ihnen für ihren Dienst Gottes Segen. Möge er sie begleiten und stärken.

Frank Meißburger