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Erinnerungen an den Kindergarten im Rolandshof

Kindergartenleiterin Andrea Przybylek erinnert sich an ihre Zeit im Kindergarten Rolandshof bei "Tante Christa" Loose:

Den Kindergarten, in dem ich jetzt Leiterin bin, lernte ich 1965 kennen. Damals waren nicht für alle Kinder Kindergartenplätze vorhanden. Aber wenigstens für das Jahr vor dem Schulbeginn sollte ich den Kindergarten besuchen.

Der Kindergarten war damals in gemieteten Räumen untergebracht, in einem Haus an der Kewerstraße, und wurde „Rolandshof“ genannt.

Leiterin war Frau Christa Loose. Ich kam in ihre Gruppe, da sie die Gruppe der älteren Kinder betreute. Es gab noch zwei andere Gruppen mit jüngeren Kindern. Kontakte zwischen den Gruppen gab es nur hin und wieder, denn die Gruppenraumtüren waren geschlossen; jede Altersgruppe blieb für sich.

Einen großen Stellenwert in der Gruppe hatten gemeinsame Aktivitäten wie Malen, Basteln, Singen, gemeinsames Frühstück. Ich erinnere mich nicht mehr genau, aber ich glaube, wir gingen sogar gemeinsam zur Toilette.

In meiner Erinnerung sehe ich Tante Christa (so nannten sie alle, auch die Erwachsenen) an einem großen weißen Schreibtisch sitzen, der am Boden festgemacht war. Von dort aus beaufsichtigte sie uns Kinder. Wir saßen an Tischen und beschäftigten uns mit den Materialien, die sie uns zur Verfügung stellte.

Am Morgen gaben unsere Eltern uns an der Haustür ab, um 12 Uhr wurden wir von dort aus wieder entlassen.

Vor 60 Jahren: Die Anfänge im Rolandshof

Feier auf dem Kirchengelände
1950-54
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Kindergärtnerinnen 1950-54
Gruppe mit M. Dahlhoff
Rolandshof 1950-54
Kindergartenleiterin Frau Loose 1947

Vom Rolandshof zum Stubbenbaum

Die Einrichtung eines Kindergartens wurde 1910 geplant. Realisiert wurde dieses erst am 1.Mai 1917, es wurde eine Ev. Kleinkinderschule eingerichtet.

Am 1.1.1946 übernahm die Ev. Kirchengemeinde den von der Zeche Alstaden (VEBA) unterhaltenen Kleinkindergarten im Rolandshof an der Kewerstraße. Die Kinderzahl betrug 55 Jungen und Mädchen. Der Mietvertrag lief bis 1975. Nachdem bekannt wurde, dass die VEBA das Grundstück und die Gebäude nach 1975 verkaufen wollte, entschloss sich die Kirchengemeinde, einen eigenen neuen Kindergarten auf dem kircheneigenen Grundstück Ernastraße / Ecke Stubbenbaum zu bauen.

Die Bauarbeiten dauerten ein Jahr und am 11.10.1976 konnte der Kindergarten mit zwei Gruppen à 25 Kinder eröffnet werden. Die feierliche Einweihung war am 3.12.1976.

Um den Außenspielbereich zu vergrößern kaufte, die Kirchengemeinde das angrenzende Grundstück von der Firma Babcock.

Angesichts der mangelnden Kindergartenplätze entschloss sich das Presbyterium zu einer Erweiterung des Kindergartens. Im September 1994 wurde die dritte Gruppe eröffnet.

Der 26. Januar 1996 wird für uns ein Datum sein, das wir nicht vergessen werden. An diesem Morgen hatte es einen Kabelbrand in den Elektroanlagen des Hauses gegeben. Für die nächsten Wochen wurde der Kindergarten geschlossen. Das gesamte Haus musste komplett saniert werden, alle Spielmaterialien wurden auf Grund starker Verunreinigung entsorgt.

Der Kindergartenbetrieb konnte unter nicht ganz optimalen Bedingungen dann doch aufrechterhalten werden. Übergangsweise wurden wir im Jugendheim am Rehmer untergebracht. Viele Helfer und Helferinnen machten dies an nur einem Wochenende möglich. Nachbarkindergärten und die anderen Ev. Kindergärten halfen uns mit Spiel- und Beschäftigungsmaterialien aus.

Nach vier Monaten waren die Renovierungsarbeiten und Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Dem Rückumzug zum Stubbenbaum stand nun nichts mehr im Wege.

Im März 2002 wurde aus dem Ev. Kindergarten Alstaden der Ev. Kindergarten „Karibu Sana“ mit der Elefanten-, Zebra- und Giraffengruppe.

„Karibu Sana“ ist Kisuaheli und heißt „Herzlich willkommen“

Wir haben unseren Kindergarten „Karibu Sana“ genannt, weil wir so die Verbundenheit mit unseren Mitchristen in Mgwashi/Tansania, unserer Partnergemeinde, ausdrücken möchten.

Wir möchten ein Lebensraum sein, in dem alle Kinder als Kinder Gottes angenommen werden, egal welcher Herkunft, welcher Religion, welcher Hautfarbe und welchen Geschlechts.

Neue Bestimmungen im Kindergartengesetz, das 2006 verabschiedet und nun Kibiz (Kinderbildungsgesetz) genannt wurde, machten einen weiteren Umbau des Hauses möglich. Für die Betreuung der Kinder unter 3 Jahren mussten neue Bedingungen geschaffen werden. Die Planungen waren umfangreich und am 17.05.2010 wurde mit dem Umbau begonnen. Der normale Kindergartenbetrieb lief in dieser Zeit weiter. Ein Schlafraum und der Pavillon wurden angebaut. Die Sanitärbereiche für die Kinder wurden um zwei Wickelbereiche ergänzt. Die alte Fußbodenheizung wurde durch eine moderne Heizungsanlage ersetzt. Die Außenfassade wurde gedämmt und ist nun energietechnisch auf dem neusten Stand. Am 21.5.2011 war die Umbauphase abgeschlossen und mit einem Tag der offenen Tür wurde dieses Ereignis gefeiert.

Kindergarten "Karibu-Sana"

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Evangelischer Kindergarten "Karibu Sana"
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Ziele des Kindergartens "Karibu Sana"
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