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Das Außengelände nutzen wir als ganzheitlichen Erfahrungs-und Gestaltungsbereich, in dem jahreszeitliches Erleben begreifbar und ein Stück Schöpfung erlebbar gemacht wird. 
Die Naturbegegnung hat bei uns einen hohen Stellenwert.
Wichtig sind uns vor allem der Freiraum und die Offenheit, den wir Erzieherinnen unseren Kindern einräumen wollen, damit sie elementare Lebenserfahrungen machen können – eben ganzheitlich.
Unsere Zielsetzung war und ist es, das Gelände so naturbelassen wie möglich zu halten.
<font face="Times New Roman, Times, serif"><span style="font-size: 16px;">Die alten Baumbestände machen das Außengelände authentisch und glaubwürdig. Alte, kranke Bäume mussten gefällt werden, Obstbäume wurden dafür angepflanzt, deren Früchte wir in jedes Jahr ernten dürfen.</span></font>
Viele „gewollt“ unterschiedliche Bereiche können von unseren Kindern nach Vorliebe, Interesse und Bedürfnisse ausgesucht werden.
Die größeren Kinder dürfen während der Freispielphase in Absprache mit der Stammgruppen-Erzieherin ohne deren Begleitung sich auf dem Hof aufhalten.
Die Kinder empfinden diese Regelung als ungemein wertschätzend und übernehmen sehr gern Eigenverantwortung für sich, aber auch Verantwortung für die anderen, im Besonderen für die jüngeren Kinder.
Eine großflächige Hügelanlage (ehemals ein Bunker) lädt die Kinder zum Erklimmen und zum Spielen ein. Der Abhang wird zur Freude der Kinder oftmals zum „Runterkullern“ genutzt. Ein mittig auf der Anhöhe stehender abgesägter Baumstumpf („Ritterburg“) bietet den Kindern einen tollen Rundblick über einen großen Teil des Außengeländes und ganz nebenbei eine Möglichkeit des Versteckens. Die Hügelanlage wurde mit robusten Sträuchern umpflanzt.
Es entstanden naturbelassene Nischen, die die Kinder als Höhlen, Verstecke und Ruheinseln nutzen. Dort können sie auch die Rinden der Sträucher, die unterschiedliche Färbung der Blätter, die offen liegenden Wurzelstränge oder vielleicht sogar eine „Ameisenstraße“ genau anschauen.
Die neue große Kletteranlage steht in einem großflächigen Sandbereich und lässt keine Bewegungswünsche offen.
Rutsche, Kletterwand, schiefe Ebene, Tunnel, eine hohe horizontal angelegte Leiter geben viele Erprobungsmöglichkeiten für Bewegungsaktivitäten und hat somit einen hohen Motivationscharakter für viele Bewegungsanlässe.
Im Sandbereich stehen den Kindern viele unterschiedlich große Behälter, Wannen, Wasserfallrohre und ähnliches für ein ausgiebiges Sandspiel zur Verfügung. Zum Bearbeiten des Sandes können wir den Kindern Schubkarren, Bagger und andere Sandfahrzeuge, große und kleine Siebe, Schüppen, Schaufeln, Sandbohrer, Gießkannen und ähnliches anbieten.
In diesem Bereich arbeiten die Kinder mit „Herz und Hand“ und machen dabei unglaublich viele Sinneserfahrungen.
Die Rasenfläche liegt zentral in den einzelnen Bereichen eingebettet. Sie ist oftmals Liegewiese für „Wolkengucker“ und Aktionsfläche für Seil- oder Springspiele (Trampolin).
Eine großflächige überdachte Terrasse bietet neben dem Wetterschutz einen Ort, an dem sich viele treffen .Wetterfeste Sitzgelegenheiten laden zur Pause und zum Verweilen ein.
Eine Vogelnestschaukel wurde so aufgestellt, dass sie im Blickfeld der Betreuer ist. Die schwingenden Schaukelbewegungen sind neben der Schulung des Gleichgewichtssinnes auch ein „gesellschaftliches“ Vergnügen für unsere Kinder. Das Warten kann dort gelernt werden, da nur maximal vier Kinder in dem „Vogelnest“ Platz haben.
Ein langer, plattenbelegter Weg verbindet alle genannten Bereiche und bietet für unsere Außenfahrzeuge, wie Roller, „Taxi“, Bobbycars und Laufräder Fahrflächen.
Im hinteren, etwas abgelegenen Bereich wurde ein naturbelassenes Gartenstück mit Wald- und Wiesenflair hergerichtet. Hier können unsere Kinder ohne viel Einsatz von Materialien Naturerfahrungen pur machen: Brennnessel pieksen, Efeu kriecht an der Zaunanlage hoch, Unkräuter sehen unterschiedlich aus, Regenwürmer fühlen sich hier besonders wohl, Kleinsttiere auch. Oftmals fragen die Kinder hier nach Lupengläser.
Der Baumbestand ist auf dieser Fläche besonders hoch, so dass hier die Jahreszeiten mit ihren typischen Merkmalen gut zu bestaunen sind.
Auch unser liebevoll eingerichteter Tierfriedhof hat hier seinen berechtigten Platz.
Ein rustikaler Grillplatz, wird zur Freude der Kinder oftmals genutzt. „Stockbrot“-backen und Grillkartoffeln, natürlich aus dem eigenen Garten, schmecken in Gemeinschaft noch mal so gut. Die Kinder machen die Erfahrung, dass man den Garungsprozess abwarten muss, das der aufsteigende Grillrauch stinken oder gar in den Augen brennen kann und sie erahnen, dass Feuer unglaublich heiß und gefährlich sein kann.
Seit März 2008 kam eine 120 m² große, schlauchförmige Spielfläche dazu, die wir in Absprache mit den Kindern als „Schlupfloch“ eingerichtet haben.
Kletterpflanzen beginnen unsere Zaunanlage zu begrünen, langsam zerfallene Baumstümpfe laden zum Experimentieren und Forschen ein und Naturmaterialien wie Nüsse, Tannenzapfen, formschöne Steine machen das Naturerlebnis komplett.
Mittig steht eine große, dickstämmige Platane mit ihrer schönen Rinde, der liebevoll mit ausgebreiteten Kinderarmen umfangen wird. Viele angesammelte Hölzer und Stöcke motivieren die Kinder zum Bauen und Konstruieren, wie der Bau einer „Marienkäfer-Rettungsstation“ oder versuchen, den Kleintieren den Krabbelweg vorzugeben und bauen Straßen oder Brücken.
Zu Recht sind wir stolz auf unser Außen-Abenteuer-Spielgelände.

Das Außengelände

Unsere Funktionsräume

Unsere Konzeption